Pauken

Violine Bass Fagott Oboe Klarinette Floete Pauke Trompete Horn

klarinetten

Die Pauken - sie werden oft auch Kesselpauken genannt - bestehen im wesentlichen aus einem Kupfergefäss (Kessel) und einem darübergespannten Fell.
Die Kesselform begünstigt die Resonanz der im Fell entstehenden Hauptschwingung. Darum lassen sich Pauken auf eine bestimmte Tonhöhe stimmen. Der Tonumfang ist etwas höher als eine Quinte.
Um 1812 wurde die Maschinenpauke erfunden, bei der alle acht Schrauben durch eine Mechanik zentral bedient werden konnten, was ein schnelleres Umstimmen ermöglichte.
Gegen Ende des 19. Jh. setzten sich die Pedalpauken durch,wie sie im wesentlichen unverändert, noch heute in Gebrauch sind. Ihr Vorteil gegenüber den älteren Maschinenpauken besteht vor allem darin, dass der Paukist mittels eines Fusspedals die Stimmung verändern kann, ohne dabei die Schlegel aus der hand legen zu müssen. Dadurch wird Tonleiter und Glissandospiel möglich, wie es in Werken des 20.Jh. verlangt wird.